Nur Mut!

26 Tipps um trotz unsicheren Zeiten gut drauf zu sein

 

Krieg in Europa, Klimakrise, Corona-Nachwirkungen und die Inflation einzeln gesehen sind schon harter Tobak. Aber alles passiert gleichzeitig und da kann auch mal das stärkste Gemüt ins Straucheln kommen. Grauenhafte Bilder flackern über unsere screens, die Angst schnürt einem die Kehle zu. Möglicherweise werden alte Traumata aktiviert, oder wir verlieren die Sinnhaftigkeit des Lebens.

Hier sind 26 Tipps, wie du trotz allem positiv bleiben kannst.

  1. Dein Leben ist kurz und du wirst sterben. Die allererste buddhistische Übung ist, sich jeden Tag, die eigene Vergänglichkeit zu vergegenwärtigen. Das hört sich zwar zuerst hart an, aber je mehr du darüber nachdenkst, desto mehr gibt es dir Energie und Freude, dass du JETZT und HEUTE noch am Leben bist. 

  1. Alles ändert sich. Immer. Wir haben vielleicht unseren Lebensplan vor Augen und eine klare Vorstellung davon, wie alles ablaufen soll. Aber, die Veränderung gehört dazu und erstens läuft es anders und zweitens, wie gedacht. Versuche den Wandel als Chance zu sehen. Offene Ergebnisse sind spannend.

  1. Schaue dir deine Gefühle in Ruhe an, aber lasse dich nicht in eine Negativ-Spirale hinein ziehen. Es ist wichtig, zu erkennen was wir fühlen und dann diese Gefühle zu akzeptieren und dann, sie gehen zu lassen. Du kannst zu dir sagen: „okay, ich habe Angst vor einer Ausweitung des Krieges, aber ich lasse mich nicht von dieser Angst beherrschen. Ich entscheide mich diese Angst loszulassen.“

  1. Arbeite an deinen Zielen. Auch wenn ungewiss ist, was passiert, kannst du dennoch lernen, dich entwickeln, dein Business oder deine Karriere aufbauen. 

  1. Schaue dich um, es geht uns in Deutschland sehr gut. Wir haben fliessendes Wasser, die Luft beisst nicht vom Rauch brennender Städte. Die Regale im Supermarkt sind voll mit den tollsten Angeboten. Wir leben eigentlich im Paradies.

  1. Vergleiche dich nicht mit anderen. Schaue auf das was du hast und kannst. Vielleicht hast du Freunde, die ein aufregendes Instagram-Profil haben, mit Fotos aus Dubai. Man kann auch im Kurpark von Bad Orb stylish auftreten.

  1. Beschränke deine Zeit auf den Sozialen Medien. Vor allem betreibe kein „doom scrolling“. Wähle aus, welche Profile, Accounts dir gute Gefühle vermitteln, wo du etwas lernen kannst, oder Freude empfindest. Du entscheidest, wer oder was dich beeinflusst.

  1. Schreibe to-Do-Listen! Ehrlich, das entspannt. Genieße das tolle Gefühl, wenn du etwas abhaken kannst.

  1. Wenn du merkst, dass deine negativen Gefühle deine Gesundheit beeinflussen, suche dir bitte Hilfe. Appetitmangel, Schlafstörungen und/oder Interessenverlust können auf eine Depression hinweisen. Das ist eine seelische Erkrankung, die behandelt werden muss. (Mehr Infos zu Anlaufstellen findest du unten).

  1. Tue Gutes für andere. Das hilft dir selbst am meisten. Du bekommst ein Gefühl von Sinnhaftigkeit und Frieden. Spende. Engagiere dich im Verein. Was auch immer dir liegt.

  1. Freue dich über deine Probleme! Ja, genau! Jeder hat Probleme. Sie sind Chancen zu lernen, zu wachsen, dich zu verändern. Du wirst immer irgendwelche Probleme haben, versuche diese mit Leichtigkeit anzunehmen und zu lösen. Suche dir Hilfe, wenn nötig. Visualisiere deine Probleme auf einem flip-chart oder einem großen Papier. Zeichne deine Lösungswege auf. Arbeite dich da durch, wie bei einem Projekt im Büro.

  1. Du bist nicht allein! Arbeite an deinem Netzwerk. Baue freundliche Beziehungen auf. Wo sind die Menschen in deinem Umfeld, mit denen du gerne zusammenarbeitest? 

  1. Mache es dir, im Rahmen deiner Möglichkeiten, so schön wie möglich. Vielleicht kannst du deine Wohnung kreativ neu gestalten? Räume auf.

  1. Nehme das an, was nicht zu ändern ist. Dieser Spruch ist ein gelutschter Drops, aber wenn man wirklich drüber nachdenkt, ist das ein echt effektiver Tipp.

  1. Praktiziere die Regel Nr. 1 von Oma Elfriede: „Immer das Beste draus machen!“ Egal, wie die Situation ist, wie kannst du sie besser machen? 

  1. Führe ein Tagebuch oder mache „journaling“ – wie das heute heisst. So kannst du deine Gedanken einfangen und reflektieren und du brauchst nicht Nachts wach zu liegen und zu grübeln. Das menschliche Gehirn liebt Probleme um sich daran festzubeissen. Wenn du aufschreibst, was dich umtreibt, kommt Struktur in dein Denken und du kannst Lösungen entwickeln.

  1. Reduziere deinen Nachrichtenkonsum. Beim Anblick der vielen Schreckensbilder schaltet schütten unsere Körper Stresshormone aus. Wenn du nicht der Bundeskanzler bist, hast du keine Verantwortung, im Detail zu wissen, wie die Lage in der Ukraine ist.

  1. Wenn du Angst spürst, ordne diese ein. Gibt es eine reale Bedrohung? Nutze die Kraft deines Geistes um zwischen realer und gefühlter Bedrohung zu unterscheiden.

  1. Sei besonders nett zu anderen. Lächle deine Mitmenschen im Supermarkt an. Helfe der alten Omi über die Straße.

  1. Bewege dich. Das baut Stresshormone ab. Gehe spazieren. Fahre Fahrrad. Was immer du gerne machst. Nutze deinen Körper.

  1. Achte auf deine Schlafgesundheit. Besorge dir einen Wecker. Nimm das Handy nicht mit ans Bett. Screen time (blaues Licht) macht wach.

  1. Entwickle eine „f&ck it-Einstellung“: was mich nicht umbringt, macht mich härter.

  1. Entwickle schöne Rituale oder Routinen für dich und deine Lieben. Vielleicht trefft ihr euch jeden Nachmittag zu einem Kaffee, oder veranstaltet ein aufwendiges Sonntagsfrühstück. 

  1. Besorge dir Probiotika aus der Apotheke. Gute Darmbakterien sind wichtig für fast alles, auch für eine gesunde Psyche.

  1. Schaue auf das was gut läuft! Unsere Gesellschaft ist in hohem Maße fehlerorientiert. Wir sind darauf programmiert, das zu erkennen, was falsch ist. Versuche genau die andere Seite zu sehen. Was kann so bleiben wie es ist?

  1. Sorge gut für dich selbst. Gönne dir Pausen, esse mal ein Eis, triff dich mit Freunden. 

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Manchmal hilft es schon, wenn wir gemeinsam das Chaos im Kopf auflösen.
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