Inspiration im Wald

Was ist Waldbaden?

…und warum tut es gut?

Was macht man eigentlich beim „Waldbaden“? …geht man da in Badehose durchs Gestrüpp? …oder vielleicht schwimmen in einem Teich im Wald?

Nächste Termine, Waldbaden mit pedi:

Samstag, 23.03.2023, 14 – 16.30h, Treffpunkt Parkplatz Bollinger Berg, €35,-, Anmeldung erforderlich

Bitte via WhatsApp:0177-3103308 oder via email: pedimatthies@t-online.de anmelden.

In Japan gibt es Waldbaden sogar auf Rezept! …dort heißt es Shinrin-Yoku und ist als Heilmittel bekannt.


Wenn du mehr über die aktuellen Forschungen dazu erfahren möchtest, klicke hier drauf.

Was macht man beim Waldbaden eigentlich?

Wenn du dich entscheidest, mit mir in den Wald zum baden zu gehen, treffen wir uns auf einem Parkplatz und kommen erstmal als Gruppe zusammen. Ich gehe mit maximal 6 Personen, so ist die Gruppe klein, jeder bekommt viel Aufmerksamkeit. Wir stellen uns kurz gegenseitig vor und die Teilnehmer und Teilnehmerinnen schildern ihre Erwartungen, Bedenken oder informieren über Themen, die ich wissen muss, damit es den Teilnehmern gut geht. Wenn z.B. jemand große Angst vor Wildschweinen hat, betrachten und entkräften wir diese Sorge. Es wird sich gut um die Befindlichkeiten von jedem Teilnehmenden gekümmert.

Wir laufen los und geben bewusst das in den Waldboden ab, was uns derzeit beschäftigt. Dann gibt es kleines Willkommensritual im Wald und die ersten Atem- und Bewegungsübungen, damit wir unseren Körper wieder wahrnehmen. Dabei erhält die Wirbelsäule viel Aufmerksamkeit.

„Hallo pedi….das war einfach toll gestern! Es hat mir sehr gefallen und wirklich gut getan! Ich habe heute bis 11 Uhr geschlafen…das hab ich seit 10 Jahren gefühlt nicht mehr. Es hat definitiv was mit mir gemacht! Lieben Dank

T. M. Teilnehmer Waldbaden mit pedi am 28.01.2023

Wir laufen weiter und machen z.B. eine Wahrnehmungsrunde, wobei jeder der dabei ist, den anderen zeigt, was ihr oder ihm gerade auffällt. Sei es ein komisch gewachsener Baum, ein Gesicht im Moos oder ein Pilz. Der Wald hat so viele interessante Seiten, man muss sie nur sehen. Schön ist es, zu erkennen, wie jeder seine eigene Wahrnehmung hat und ganz andere Dinge sieht, die einem selbst nie auffallen würden.

Als nächstes suchen wir uns eine ruhige Stelle und machen eine kleine Meditation. Wir spüren die Erde unter den Füßen und verwurzeln uns im Geiste. Aber auch nach oben zum Himmel streben wir. Das Interessante ist, dass das Gehirn nicht zwischen Vorstellung und Wirklichkeit unterscheiden kann. So nutzen wir die innere Vorstellung um sozusagen „neu zu verdrahten“.

Es ist wissenschaftlich erwiesen, das die „Terpene“ (flüchtige organische Substanzen), die in der Waldluft vorhanden sind, antidepressiv und schmerzlindernd wirken. Auch fördern die chemischen Verbindungen der Waldluft Prozesse im Gedächtnis. Durch bewusstes Atmen und mit der Bewegung nehmen wir diese kostbare Medizin in uns auf.

Das besondere Licht und die Farben des Waldes wirken auf unsere Psyche. Grün erfrischt, wobei es zeitgleich die Nerven beruhigt. Braun gibt uns Geborgenheit und Sicherheit.

Die Themen, die wir bei diversen Stopps mit der Gruppe besprechen wirken oftmals inspirierend. Oft lösen sich Emotionen, die schon länger im Körper „hängen“ und können so erstmals wahrgenommen und „bearbeitet“ werden.

Dann machen wir vielleicht das eine oder andere kleine Ritual…

Am Ende der gemeinsamen Zeit, wirst du belebt aber entspannt, ein bisschen dreckig und vielleicht auch naß vom Regen in dein Auto steigen und zufrieden lächeln.

Wenn du Lust hast, bei einer Runde durch den Wald dabei zu sein, melde dich bitte bei mir an. Es ist wichtig, dass du in der Lage bist, ca. 2,5h gut laufen zu können. Funktionskleidung ist hilfreich, denn wir gehen bei jedem Wetter. Der Termin steht und der Wald ist auch da, also gehen wir. Schnee oder Regen gehören dazu!

Und ja, Du lernst, wie man mit Bäumen spricht!!!

Wenn du mehr darüber erfahren möchtest, wie wir von der Natur lernen können, klicke hier drauf, dann kommst du zu meinem Artikel über Biokybernetik.